Ein Film ohne Worte

Der Ton gehört zum Film wie das Popcorn zum Kino. Schon zu Beginn der Ära der bewegten Bilder wurden Filmvorführungen von Livemusik begleitet. In den 1920er Jahren löste der Tonfilm dank der Erfindung diverser Aufnahme- und Abspielgeräte sein stummes Pendant dann endgültig ab. Doch wie wichtig ist der Ton für den Film? Tragen die Bilder die Story, oder sind gesprochene Worte unabdinglich für das Verständnis? Das wollten wir herausfinden und haben drei Versuchspersonen gebeten, sich folgenden Kurzfilm mit ausgeschaltetem Lautsprecher anzusehen.

A Child Award-winning short film

Fazit: Die Handlung bleibt einigermaßen verständlich, doch die Pointe des Filmes geht verloren. Der Gegenstand unseres Experiments ist ein sehr kurzer Film von fünf Minuten – man kann sich ausmalen, wie sich der Effekt verstärkt, wenn sich die Handlung über 90 Minuten und länger erstreckt und mit Nebenhandlungen und Filmmusik gespickt ist. Wer möchte, kann sich den Kurzfilm nun mit Originalton ansehen und herausfinden, ob die eigenen Spekulationen auch tatsächlich zutrafen.

Autoren:

gina

mary